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Anja M. Bönsch

Autorin

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28.03.2015

 

Der Egotrip eines Menschen und die traurigen Folgen

 

 

„Anja, dein Buch ist Klasse! Es schreit nach einer Fortsetzung. Ich wünsche mir in der Fortsetzung folgende Szenarien....“

 

´Bitte Frau Bönsch, schreiben Sie weiter.....!`Die Bitte einer Leserin und Fan meiner Geschichte in einer Email.

 

„Hammer Buch und Hammer Autorin!“, ist wieder eine Meinung, die ich von einer Facebook-Freundin bekommen habe.

 

Ich gebe zu, gebannt hörte und las ich die Meinungen meiner Leser.

 

Die Rückmeldungen meiner Leser sind allesamt und bisher sehr positiv.

 

Eine große, regionale Zeitung, ist auf mich aufmerksam geworden und bat mich um ein Interview.

 

Mit viel Stolz und einem flauen Gefühl im Magen fuhr ich in die Redaktion der Zeitung. Es war sehr anstrengend für mich die vielen Fragen des Redakteurs zu beantworten. Jedoch, denke ich, habe ich mich gut verkauft. Auf jeden Fall gab ich, trotz großer Nervosität, mein Bestes.

 

Ich warte immer noch ganz gespannt auf den Artikel. Es ist jetzt schon ein paar Tage her, dass ich dort war und mich der Neugierde der Medien stellte.

 

Jeden Morgen gehe ich an den Briefkasten und schaue in der Zeitung nach, ob der Artikel über mich schon erschienen ist. Nein, ist er bisher noch nicht.

 

In den vergangenen Tagen ist viel auf unserer Welt passiert. Auch ich bin immer noch sehr geschockt und traurig über das, in Frankreich, Passierte. Ein Copilot, der nicht mehr Leben will und 149 Menschen mit sich in den Tod reißt. Das geht meiner Meinung nach, gar nicht!

 

Da ist wohl der Knackpunkt!

 

Ich denke, die Nichterscheinung meines Berichtes, habe ich diesem Copiloten zu verdanken. „Ich sage dir, wann du stirbst!“ ist ein wirklich knallhartes Buch über Burnout und Depression. Maria, meine Hauptprotagonistin, heuert einen Auftragskiller an, der sie umbringen soll.

 

Und das passt momentan nicht, in die dieses traurige und schockierende Tagesgeschehen mit hinein. Viele Menschen, auch ich, sind einfach noch zu gelähmt über diese Tat.

 

Vielleicht möchte die Zeitung die Leser schonen? Oder ich denke, dass sich Einige der großen Leserschaft der Zeitung, sogar über den Artikel beschweren würden. Äußerungen wie: „Muss das ausgerechnet jetzt sein, ein solches Buch vorzustellen....! Wir Menschen, besonders aus Nordrhein-Westfalen, sind traurig, wütend und schockiert über das Tun des Copiloten.

 

Also bin ich, wenn auch indirekt, mit betroffen und das macht mich über dieses Ereignis hinaus noch trauriger.

 

Mein großes Mitgefühl geht an die Opfer und die Hinterbliebenen dieser unglaublichen Katastrophe.

 

Was ist schon die Vorstellung eines Buches, einer wirklich noch sehr unbekannten Autorin, gegen 149 Menschenleben, die noch nicht einmal etwas für diese böse Absicht des Copiloten können?

Ich denke – nichts!

 

© 2015 Anja M. Bönsch

 

 

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